Checkliste: Ist diese Transparenzregister-E-Mail echt oder gefälscht?
Sie haben eine E-Mail erhalten, die sich auf das Transparenzregister bezieht, und sind unsicher? Arbeiten Sie diese sieben Punkte in Ruhe durch, bevor Sie klicken, zahlen oder Daten eingeben.
Grundregel: Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen. Seriöse Stellen räumen angemessene Fristen ein und drohen nicht mit Konsequenzen innerhalb weniger Stunden.
Die 7-Punkte-Prüfung
- Absenderadresse vollständig anzeigen. Prüfen Sie die komplette E-Mail-Adresse des Absenders, nicht nur den angezeigten Namen. Freie Mail-Anbieter oder abgewandelte Domains sind ein Warnsignal.
- Anrede und Sprache prüfen. Unpersönliche Anreden, Rechtschreibfehler oder eine ungewöhnliche Wortwahl deuten häufig auf einen Betrugsversuch hin.
- Links kontrollieren, ohne zu klicken. Fahren Sie mit der Maus über jeden Link und prüfen Sie das tatsächliche Ziel auf Tippfehler, Zusätze oder fremde Domain-Endungen.
- Zahlungsaufforderung hinterfragen. Werden hohe Einmalbeträge, eine "Registrierungsgebühr" oder sofortige Überweisungen verlangt? Das ist ein starkes Warnzeichen.
- Druck und Drohungen erkennen. Angedrohte Bußgelder, Löschungen oder kurze Fristen sollen Sie zu unüberlegtem Handeln bewegen.
- Offizielle Quelle unabhängig aufrufen. Öffnen Sie die offizielle Seite manuell über die Browserzeile oder ein eigenes Lesezeichen – niemals über den Link aus der E-Mail.
- Im Zweifel Rücksprache halten. Fragen Sie Ihren Steuerberater, Ihre IT-Abteilung oder einen IT-Sicherheitsdienstleister, bevor Sie reagieren.
Auswertung
Trifft auch nur einer der Warnpunkte (fremde Absenderdomain, Zahlungsdruck, gedrohte Fristen, verdächtige Links) zu, behandeln Sie die E-Mail als potenziellen Betrugsversuch: nicht klicken, nicht zahlen, keine Daten eingeben. Dokumentieren Sie die Nachricht und holen Sie eine Zweitmeinung ein.
Schon reagiert? Wenn Sie bereits Daten eingegeben oder gezahlt haben, finden Sie die passenden Sofortmaßnahmen im Ratgeber zu Transparenzregister-Phishing.
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