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BLOG · BETRUGSMASCHE

Gefälschte Handelsregister-Rechnungen erkennen: die Betrugsmasche 2026

Neben Phishing-Mails zum Transparenzregister erreichen Unternehmen immer wieder täuschend echt wirkende Rechnungen für angebliche Einträge in Handels-, Transparenz-, Marken- oder Branchenregister. Wir zeigen, wie Sie diese Fake-Rechnungen erkennen und richtig reagieren.

Wie die Masche funktioniert

Die Täter versenden postalisch oder per E-Mail Schreiben, die im Layout an amtliche Post oder an offizielle Register erinnern. Oft sind es:

  • „Rechnungen" für einen angeblich notwendigen Registereintrag, der in Wahrheit nie beauftragt wurde
  • als Formular getarnte Angebote, deren Kleingedrucktes ein kostenpflichtiges Abo verbirgt
  • Zahlungsaufforderungen mit kurzer Frist und offizieller Optik (Wappen-ähnliche Logos, Aktenzeichen)

Typische Erkennungsmerkmale

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Privates Konto statt Behörde

Die Bankverbindung lautet auf eine Privatperson oder eine unbekannte Firma, nicht auf eine amtliche Stelle.

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Kleingedrucktes mit Abo-Falle

Im Fließtext oder Fußbereich wird aus einer „Rechnung" ein mehrjähriger Vertrag.

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Unklarer Absender

Phantasienamen, die „Register", „Zentrale" oder „Verzeichnis" enthalten, ohne echte Behörde zu sein.

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Druck und Fristen

Angedrohte Löschung, Mahngebühren oder rechtliche Schritte bei Nichtzahlung.

Wichtig: Echte Pflicht-Eintragungen (z.B. ins Handels- oder Transparenzregister) laufen über klar geregelte, offizielle Stellen. Unaufgeforderte „Rechnungen" mit hohen Beträgen und Privatkonten sind ein starkes Warnsignal.

So reagieren Sie richtig

  1. Nicht vorschnell zahlen. Prüfen Sie, ob überhaupt ein Auftrag bestand.
  2. Absender und Konto verifizieren. Gleichen Sie Angaben mit den offiziellen, selbst recherchierten Kontaktdaten der echten Stelle ab.
  3. Intern abstimmen. Informieren Sie Buchhaltung und Geschäftsführung, damit die Zahlung nicht versehentlich freigegeben wird.
  4. Dokumentieren und melden. Heben Sie das Schreiben auf und melden Sie den Fall ggf. bei der Polizei oder einer Verbraucherzentrale.

Vorbeugen im Unternehmen

Klare interne Freigabeprozesse für Rechnungen und sensibilisierte Mitarbeitende sind der beste Schutz. In unseren Security-Awareness-Schulungen üben wir genau solche Fälle – von der Fake-Rechnung bis zum CEO-Fraud.

Mitarbeitende gegen Betrugsmaschen wappnen

Wir sensibilisieren Ihr Team praxisnah für Fake-Rechnungen, Phishing und Social Engineering.

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